[ Allgemein ] 04 November, 2008 13:29

Zu den Brennstoffen werden auch Holzpellets gezählt. Sie bestehen aus Restholz, das vor der Verarbeitung getrocknet wird. Ein einziges Holzpellet hat einen Durchmesser von 4-10 Milimeter und eine zylindrische Form.
Dieser Brennstoff gehört zu den beliebtesten, weil es zum einen sehr kleine Stücke sind und zum anderen, weil sie ohne chemische Bindemittel hergestellt werden. Auch der Preis ist ein Anreiz für viele Menschen auf Holzpellts auszuweichen.

Holzpellets sind besonders sparsam, ein Kilogramm hat einen Heizwert von einem halben Liter Heizöl. Somit liegt der Heizwert enorm höher als bei anderen Brennstoffen. Aber nicht nur das, die Pellets haben einen sehr geringen Aschegehalt, den man mühelos über den Hausmüll entsorgen kann. Anderseits kann er aber auch als Dünger fungieren.

Betriebe die sich auf Holzpellets spezialisiert haben, sind immer in der Nähe der Verbraucher zu finden. So rentieren sich die Herstellung und auch der Transport besonders. In Deutschland gibt es noch nicht sehr viele Betriebe für Holzpellets, die Betriebe die es gibt, befinden sich meist auf ländlicher Ebene. In Österreich dagegen läuft die Herstellung von Holzpellets in sehr vielen Betrieben.

Wichtige Links zum Thema Holzpellets:

Pelletheizung

Holzpellets
[ Allgemein ] 04 November, 2008 13:27
Die Materialien für Holzpellets werden von den Betrieben von Sägewerken oder auch Tischlereien angeboten. So haben diese Firmen ihre Abfälle entsorgt und gleichzeitig noch einen Gewinn damit erzielen können. Da die Holzspäne eine gewisse Feuchtigkeit vorweisen, werden sie erst einmal getrocknet. Die Betriebe reduzieren dabei den Wassergehalt der Späne auf ganze 8%. Nach dem Trockenvorgang werden die Späne von Unreinheiten befreit und gelangen dann in die Hammermühlen. In diesen Geräten werden die Späne auf eine einheitliche Größe gebracht. Direkt nach dieser Arbeit kommen die Holzspäne in einem Reifebehälter und werden dort mit einem Wasserfilm versehen. Durch diesen Arbeitsvorgang lassen sich die Späne viel besser zu Holzpellets pressen. Nach diesem Prozess können die Holzspäne endlich in die Pelletieranlage, dort befindet sich eine Stahlmatrize. Die Späne werden mit einem enormen Druck durch die Matrize gepresst und setzen dadurch Lignin frei, was ein holzeigenes Bindemittel ist. Dieses verleiht den Holzpellets einen schönen und natürlichen Glanz. Gleich beim Ausscheiden aus der Matrize, werden die Pellets auf den gewünschten Durchmesser geschnitten. Dafür ist ein Abstreifmesser zuständig, dass sich am Ausgang der Matrize befindet. Es gibt verschiedene Aufsätze für verschiedene Durchmesser der Pellets. Die Betriebe können somit sehr variabel arbeiten.

Nach diesen Arbeiten werden die Holzpellets in einem Kühler auf eine angenehme Temperatur gebracht und anschließend eingelagert. Der Arbeitsprozess der Pellets ist nun abgeschlossen und sie sind bereit zur Auslieferung an die Kunden.

Die Kunden, ganz gleich ob große Firmen oder Privatnutzer, sollen die Pellets immer trocken lagern. Sie sollten in einem Lagerraum oder in einem Behälter gelagert werden. Auch Erdtanks können zur Lagerung dienen, so benötigen die Pellets keinen besonderen Platz in Gebäuden. Natürlich können Pellets auch in einem Keller gelagert werden, wenn dieser angenehm trocken ist. Möchte man viele Pellets lagern, wäre eine stabile Unterkonstruktion im Keller angebracht, wie auch zwei Zuleitungen für die Befüllung des Kellers. Dies ist zwar kein Zwang, würde aber einiges erleichtern.